Mercy Ships

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass dies keine offizielle Seite von mercy ships ist. Für die Inhalte der Beiträge ist die Organisation nicht verantwortlich.                                Viele Bilder sind von mir persönlich, einige wurden aber auch vom Communication Team der Africa Mercy gemacht. Vor allem die Patientenbilder, zu deren Veröffentlichung die jeweiligen Patienten zugestimmt haben, darf ich mit Erlaubnis der tollen Fotocrew in meinem Blog verwenden. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die wunderschönen Fotos!

Hier ein kleiner Überblick über die Organisation

Mercy Ships ist eine internationale Hilfsorganisation, die es seit 1978 gibt.

Derzeit schickt die Organisation die Africa Mercy, ein zu einem Krankenhaus ausgebautes Schiff, in verschiedene Entwicklungsländer. Dieses Krankenhausschiff lag ab August 2017 für 10 Monate im Hafen von Douala, Kamerun. Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Ländern setzen sich ehrenamtlich ein und kommen selbst für Unterkunft und Verpflegung auf. Es sind knapp 400 Mitarbeiter an Bord.

 

Die operative Hilfe ist auf die Spezialchirurgie ausgerichtet. Insbesondere Menschen mit großflächigen Gesichtstumoren, Fehlbildungen und Entstellungen erhalten an Bord kostenlose Operationen von Fachchirurgen aus der ganzen Welt. Zum medizinischen Spektrum gehören die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie, plastische Chirurgie, Augenchirurgie und Gynäkologie.

Auf dem Schiff gibt es 5 OP-Säle, eine post-OP Überwachungsstation, eine Intensivstation, mehrere Stationen mit Überwachungsbetten, Labor, Pharmacy, Untersuchungsmöglichkeiten wie Röntgen, verschieden Büros und Meeting-räume und viele Kabinen für das Personal. Unter den Crewmitgliedern sind auch ganze Familien. Die Eltern arbeiten in verschiedenen Bereichen auf dem Schiff mit und für die Kinder gibt es Kindergarten und kleine Schulklassen zur Betreuung.

Das Personal, das von mehreren Wochen bis über Jahre auf dem Schiff ist, ist mit verschiedenen Aufenthaltsräumen wie Café, Lounge, Bibliothek und sogar mit einem Hair Salon und einem kleinen Fitnessraum versorgt. (mit klein meine ich wirklich klein, ich glaube mehr als 6 m² hat der Raum nicht)

Neben einer großen Cantine die von einer abwechslungsreichen Schiffsküche versorgt wird, gibt es auch noch einen kleinen Supermarkt, einen Waschsalon und eine Bank auf der wir unser eigenes Crew Konto einrichten mussten.

Vor dem Einsatz findet ein Screening statt, bei dem sich Patienten vorstellen, durchgecheckt werden und dann entschieden wird ob eine Operation möglich ist. Diese Patienten bekommen einen OP-Termin, zu dem sie dann in der Schiffsklinik aufgenommen werden. Nach der Operation, abgeschlossener Wundheilung und verschiedenen Reha- / Mobilisationsmaßnahmen wird der Patient nach Hause entlassen. Eventuell muss er noch ein- oder mehrere Male zu Nachkontrollen oder Verbandswechseln kommen. Sollte die Entfernung zu groß sein werden die Patienten für diese Zeit im „HOPE-Center“ (Hospital Out-Patient Extension) aufgenommen. Hier können Patienten und Begleitpersonen in der Nähe des Schiffs unterkommen und werden in sauberer, sicherer Umgebung versorgt, bis alle Folgebehandlungen und -untersuchungen abgeschlossen sind.

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Einige Patienten, die bei Mercy Ships medizinische Hilfe suchen, können nicht mehr behandelt werden. Hierfür gibt es das Palliativpflegeteam, das diese unheilbar kranken Patienten und ihre Angehörigen durch Hausbesuche, die Ausgabe schmerzlindernder Medikamente und Anleitung zur Pflege und Beratung betreut.

 

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