Orientierungswoche und die Community an Bord

Positiv überrascht war ich, dass ich nicht sofort anfangen musste zu arbeiten – die erste Woche waren Orientierungs- und Einführungstage für alle Neuankömmlinge.

Ich musste verschiedene Formulare unterschreiben, habe meinen Mitarbeiterausweis und Zimmerschlüssel bekommen und hatte den Sonntag Zeit um auszupacken, meine Cabinmates kennenzulernen und schon mal ein bisschen auf dem Schiff auf Entdeckungstour zu gehen. Eine Haus- / also Schiffsführung gab es ganz offiziell dann später.

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Die folgenden vier Tage waren voll mit Vorträgen und Meetings. Wir haben den Captain, den Security und Safety Officer, unsere Mentoren und Teamleitungen und viele andere Leute der Crew kennen gelernt. Die verschiedenen Schiffsalarme wurden uns erklärt, wie zum Beispiel ein “man over Bord” – Alarm klingt und was dann zu tun ist, wo die Sammelpunkte bei einer Evakuierung sind und wo Schwimmwesten gelagert sind. Uns wurde beigebracht dass die vordere Spitze vom Schiff “Bow” genannt wird, die Rückseite “Aft”, links ist “Port” und rechts “Starboard”, wie wir uns auf dem Schiff und wie in Douala in der Stadt zu verhalten haben und wo in Douala eher sichere oder unsichere Viertel sind.

Sicherheit ist ein riesen Thema auf der Africa Mercy. Wenn ich das Boot verlasse muss ich meinen Mitarbeiterausweis scannen um auszuchecken, das selbe natürlich wenn ich zurück komme und wenn ein Ausflug ansteht muss ich mich in einem Buch registrieren, mit Angabe wo ich sein werde. Auschecken muss ich mich sogar, wie ich letztens amüsiert gelernt habe, wenn ich den Kabinenmüll in einen Container im Hafengelände bringe. Dieser Container ist immerhin 50m vom Schiff entfernt 😉

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Spezielle Einführung in die Arbeit auf Station gab es in dieser ersten Woche natürlich auch. Vorträge zu den Abläufen in der Schiffsklinik, Vorstellung der einzelnen Stationen und Fachrichtungen, Einweisung in die Dokumentation und dann wurden wir in die verchiedenen Stationen eingeteilt und haben unsere Dienstpläne bekommen. Ich werde die zwei Monate in Ward B arbeiten, das ist die orthopädische Station. Hier sind Patienten die zum Beispiel wegen Fehlstellungen der Beine oder Füße operiert werden.

Im Anschluss an ein Evakuierungstraining wurde das Crew- Gruppenfoto gemacht, keine leichte Aufgabe 400 Leute auf ein Gruppenbild zu bekommen!

 

Jetzt bin ich sehr gespannt wie die Arbeit auf Station ist!

3 Kommentare zu „Orientierungswoche und die Community an Bord

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